In dieser Form kann die SG jeden Gegner schlagen
Verbandsliga-Handballer besiegen Daverden 38:30 – Im nächsten Heimspiel kommt der Ligaprimus
gn Neuenhaus. Diese Vorstellung kam gerade recht: Zwei Wochen vor dem Gastspiel des Verbandsliga-Tabellenführers Jahn Brinkum in der Niedergrafschaft deklassierten die Handballer der SG Neuenhaus-Uelsen den TSV Daverden mit 38:30 und kletterten in der Tabelle auf den fünften Platz. „In der ersten Halbzeit hat meine Mannschaft gezeigt, was in ihr steckt“, strahlte der Spielertrainer und achtfache Torschütze Dennis Leissink. Die Spielgemeinschaft ließ in Neuenhaus bis zur Pause nur sieben Tore zu und führte mit 18:7 – die Partie war da schon so gut wie entschieden.
Die außerordentlich bewegliche und sehr aufmerksame Defensivreihe der Gastgeber zwang die Daverder von Beginn an immer wieder zu Fehlern. Und wenn die TSV-Handballer doch einmal zum Torwurf kamen, fanden sie oft in Schlussmann Marc Gortmann ihren Meister. Auf der Basis dieser starken Defensive zog die SG ein sehenswertes Tempospiel auf und kam zu schnellen Toren in der ersten und zweiten Welle. Und weil auch die taktische Maßnahme der „Schnellen Mitte“ nach gegnerischen Toren gut funktionierte, zogen die Niedergrafschafter zügig über 6:2 (10. Minute) auf einen beruhigenden Vorsprung davon. Dabei ließen sich die Handballer auch nicht davon beeinflussen, dass Rückraumspieler Hendrik Esmann bereits nach acht Minuten nicht mehr mitspielen konnte. Er hatte sich bei einem Schlag auf die Hand verletzt.
In der zweiten Halbzeit knüpfte die SG zunächst an die überragende Vorstellung des ersten Durchgangs an. Beim Stand von 28:14 eine Viertelstunde vor Schluss deutete sich eine Demontage des Tabellenzehnten aus der Nähe Verdens an. Doch weil die SG seine Abwehrarbeit gegen Ende hin etwas vernachlässigte, kamen die Gäste vor allem über den Kreis zu einfachen Toren und konnten so das Ergebnis in Grenzen halten. Da der Sieg der SG aber nie gefährdet war, testete Leissink noch verschiedene Abwehrformationen. „Wir haben den Anschluss an die Tabellenspitze gehalten“, freute sich der Spielertrainer. Am Sonnabend, 18. Februar, tritt um 19.30 Uhr der Spitzenreiter aus Brinkum in Uelsen an.
SG Neuenhaus/Uelsen: Gysbers, Gortmann; Hensen (1), Wißmann (9), Tim Diekmann, Sager (1), Th. Diekmann (3), Kortmann (3), Esmann, Lügtenaar (5), H. Linnemann (2), F. Linnemann (3), Schrader (3), Leissink (8).
SG-Frauen halten Druck auf Dinklage hoch
gn Neuenburg. Die Handballerinnen der SG Neuenhaus/Uelsen halten den Druck auf Landesliga-Tabellenführer TV Dinklage hoch: Während sich der Spitzenreiter im Heimspiel gegen das Schlusslicht aus Aurich zu einem knappen Sieg gekämpft hat, gewannen die Niedergrafschafterinnen dank einer starken Abwehrleistung bei der HSG Neuenburg/Bockhorn souverän mit 23:17 (12:9). Beste Spielerin war Torfrau Tanja Veldboer: Sie sicherte ihrem Team mit vielen Paraden und mehreren zielgenauen, weiten Pässen, mit denen sie Tempogegenstöße einleitete, den Sieg. Die SG-Frauen führten schnell mit 6:3 und zogen schon nach 24 Minuten auf 10:4 davon. 20 Minuten vor Spielende lagen sie immer noch mit großem Abstand vorne (17:12), dann aber folgten zehn schwächere Minuten. Die Gastgeberinnen verkürzten auf 17:19, ehe die Neuenhauserinnen die Verhältnisse mit einer engagierten Schlussoffensive wieder zurechtrückten. „Das war eine starke Vorstellung von uns“, freute sich Betreuerin Inga Zwafink.
SG Neuenhaus/Uelsen: Veldboer; Schünemann,Wolterink, Schippers (3), Moelert (5), V. Herrmann (1), Hansmann (2), Gosink (3), Beniermann, Bruns, Nyhuis, Holtvlüwer (9/2), S. Herrmann.
Mit der Hilfe des Publikums
SG erwartet Dauerrivalen Daverden
how Neuenhaus. Mit einer Mannschaft auf Augenhöhe messen sich die Verbandsliga-Handballer der SG Neuenhzaus-Uelsen am morgigen Sonnabend: Um 19.30 Uhr ist der Tabellenzehnte TSV Daverden zu Gast in der Boissy-Sporthalle in Neuenhaus. „Zwischen beiden Mannschaften tut sich nie viel“, weiß Leissink aus eigener Erfahrungen – und auch Erzählungen im Niedergrafschafter Verein.
Denn die Duelle zwischen Daverden (11:17 Punkte) und Neuenhaus (14:12) waren schon zu einer Zeit besondere Partien, als Leissink noch gar nicht bei der SG spielte. „Es geht eigentlich immer hoch her und sehr eng zu“, weiß der Spielertrainer und erwartet ein ähnliches Spiel auch morgen. Hilfe erhofft sich der 29-Jährige vom heimischen Publikum: „Es tut meiner Mannschaft unheimlich gut, wenn sie gerade in schwierigen Situationen unterstützt wird.“
Die Spielgemeinschaft kann nahezu in Bestbesetzung antreten, allein Torwart Rainer Hüsken, der nach dem Rotationsprinzip wieder an der Reihe gewesen wäre, fällt wegen Schulterproblemen aus. Dafür stehen Andreas Gysbers und Marc Goortmann bereit. Fast genauso wichtig wie ein kompletter Kader am Spieltag war Leissink zuletzt eine große Trainingsbeteiliung. „Nach dem verlorenen Haren-Spiel wurde dies Thema angesprochen, und seitdem hat es sich gebessert“, freut sich der Coach. So kann er sein Team unter der Woche intensiv auf den Gegner einstellen. Von den Daverdern zum Beispiel erwartet er, dass sie ihn selbst über die gesamte Spielzeit in Manndeckung nehmen werden. „Da müssen wir im Angriff die richtigen Lösungen finden.“ Und in der Abwehr geht es auch darum, die Räume des 40 Jahre alten Mirko Drescher einzuengen. „Er muss unter Druck gesetzt werden“, weiß Leissink. Im Verbandsliga-Kellerduell in Hoykenkamp warf der Rückraum-Shooter 16 Tore bei 18 Versuchen, vor einer Woche gegen Haren schied er allerdings nach fünf Minuten wegen einer Verletzung aus. Ob er morgen spielt, konnte Leissink noch nicht in Erfahrung bringen.
SG tankt wieder Selbstbewusstsein
34:23-Sieg gegen TuS Lemförde
gn Neuenhaus. Die Handballerinnen der SG Neuenhaus-Uelsen zeigten sich eine Woche nach der 12:24-Pleite im Spitzenspiel gegen den TV Dinklage gut erholt. Sie gewannen ihr Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten TuS Lemförde souverän mit 34:23 (18:12). Die achtfache Torschützin Katja Moelert hatte als beste Werferin besonders großen Anteil am Erfolg des Tabellenzweiten, der sein Selbstbewusstsein wieder auffrischen konnte und den punktgleichen Dinklagerinnen (beide 24:4) weiter im Nacken sitzt.
Im Gegensatz zur Schlappe im Spitzenspiel begannen die Neuenhauserinnen sehr konzentriert und führten nach acht Minuten schon mit 7:2. Den Sechs-Tore-Vorsprung zur Pause bauten die Schützlinge von Trainer Conny Tudosie dann kontinuierlich aus. Nach nur vier Minuten im zweiten Abschnitt war die Führung der Niedergrafschafterinnen auf 22:14 angewachsen. Dem Angriff unterliefen diesmal nur wenige technische Fehler und vor allem das Zusammenspiel mit dem Kreis war ein Pluspunkt. Anlass zur Kritik gab es dennoch: Das Abwehrverhalten ist noch steigerungsfähig, kassierte die Defensive doch teilweise zu einfache Gegentore. Dennoch war der Erfolg auch in dieser Deutlichkeit verdient. Am kommenden Sonntag sind die Neuenhauserinnen bei der HSG Neuenburg/Bockhorn gefordert.
SG Neuenhaus-Uelsen: ten Brink, Voet; Schüürmann (4), Schippers (5), Moelert (8), V. Herrmann (3), Hansmann (1), Barattin (1), Gosink (5), Beniermann, Bruns (2), Nyhuis (1), Holtvlüwer (3), S. Herrmann (1).
Die ersten Rückrundenspiele in der Landesliga sind wieder absolviert
In Lemförde gab es eine 28 - 17 Niederlage. Im 2. Rückspiel gegen Oldenburg gab es leider auch nichts zu holen.Zu Beginn konnten wir die Partie gegen den soveränen Tabellenführer noch offen halten und führten sogar 4 - 1.Dann zog die Mannschaft, die etliche Auswahlspielerinnen in ihren Reihen hat,das Tempo an und gewann die Partie verdient mit 34 - 17.
Anschließend folgte das Spiel in Varel, wo wir uns einiges erhofft hatten.Jedoch fiel kurzfristig Lea Berentzen aus, die uns sehr mit Ihrer Spielweise fehlte. Zur Halbzeit lagen wir noch mit einem Tor vor ( 14-13).In der 2. Halbzeit war aber viel Pech und Unkonzentriertheiten das große Problem. Zudem kamen einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen hinzu, sodaß am Ende eine Niederlage mit einem Tor feststand.(21-20)
Es folgen noch 6 Spiele und hoffen noch auf einen oder den anderen Sieg. Vor allem Neerstedt und Wetschen, die wir jeweils im Hinspiel schon bezwingen konnten. Trotz allem nach den etlichen Niederlagen hält die Mannschaft super zusammen und hatten eine tolle Weihnachtsfeier, mit einer gemeinsamen Übernachtung der Mädels (privat) und einem abschließendem Frühstück am nächsten Morgen.
Zur Mannschaft gehören:
Nele Schipper, Lena Westenberg, Alica Pertenbreiter, Christin Gosink, Kira Holtstein, Celine Mers, Lea Berentzen, Anell Giesbers, Sophie Buscher, Franziska Eilert, Lynn Pertenbreiter, Jane Helbos, Carina Holtvlüwer
Trainerinnen: Gabrielle Schüürmann, Frieda Holtvlüwer
